„BalanceAkt“ – Zwischen Geben und Nehmen
Vom 13. bis 17. Oktober 2025 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „BalanceAkt“ eine Woche lang mit Themen rund um Umweltbewusstsein, gesunde Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit.
Auftakt mit Bewegung und Nachdenken über das Gleichgewicht
Zu Beginn der Woche begrüßte Schulleiterin Martina Dengler alle Kinder zu einer gemeinsamen Einführung. Sie erklärte, dass „BalanceAkt“ nicht nur das Gleichgewicht im Sport meine, sondern auch das Gleichgewicht auf unserer Erde – zwischen Geben und Nehmen. „Wenn wir immer nur nehmen – Erdöl, Kohle, Holz oder Fleisch – wird das Gleichgewicht zerstört. Nur wenn wir auch etwas zurückgeben, können kommende Generationen noch gut auf unserer Erde leben“, betonte Dengler.
Nach diesen nachdenklichen Worten starteten alle Kinder mit einem kurzen gemeinsamen Bewegungsprogramm fit in den Tag. Zusätzlich konnte jede Klasse ihr körperliches Gleichgewicht an einem abwechslungsreichen Bewegungsparcours trainieren, der für den Sportunterricht aufgebaut wurde.
Lernen mit Herz, Hand und Kopf – vielfältige Aktionen
Im Laufe der Woche folgten zahlreiche weitere Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Die Referentin Mascha Wigges veranschaulichte den Zweitklässlern anhand einer großen Mülltüte die Bedeutung richtiger Mülltrennung und knüpfte damit an den HSU-Unterricht an. In den vierten Klassen sensibilisierte sie die Kinder für die Gefahren von Plastikmüll in den Meeren. Auch durch das Buch „Die Geschichte von der Schildkröte und der Plastikqualle“ erfuhren viele Schüler und Schülerinnen, wie Plastikabfälle die Meerestiere gefährden können.
Dass vermeintlicher Müll auch kreativ weiterverwendet werden kann, zeigten verschiedene Bastelprojekte:
Mit Frau Sagstetter gestalteten die Erstklässler aus Holz und Kronkorken bunte Rasseln, während Frau Hauptmann und Frau Früchtl im Werkunterricht mit den Kindern aus leeren Konservendosen Insektenhotels bastelten – ein wertvoller Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt.
Nachhaltigkeit im Rahmen der Landwirtschaft
Die Klasse 2 besuchte mit Klassenlehrerin Frau Endraß, Frau Hierl und Praktikantin Tabea Ebner den ortsnahen Bauernhof der Familie Müller, wo sie Einblicke in die Landwirtschaft mit Milchkuhhaltung erhielt. Nur achtsame, geregelte Pflege der Tiere und Wiesen bringt einen vernünftigen Ertrag.
Einsatz für eine saubere Umwelt
Auch praktisch packten die Kinder kräftig mit an: Für die Pflege des Pausenhofs kamen die Schulkinder mit Rechen, Besen, Müllzangen und Handschuhen zur Schule. Mit großer Begeisterung ebneten sie die Kiesareale und den Sandkasten, reinigten das gesamte Schulgelände von Müll und Laubblättern, kehrten fleißig und entfernten Kieselsteine aus dem Mulchbereich. Mit berechtigtem Stolz betrachteten die eifrigen Helfer anschließend ihren blitzsauberen Pausenhof.
Gesunde Ernährung und körperliche Fitness
Unter dem Schwerpunkt „Gesunde Ernährung“ schnipselten die Erstklässler gemeinsam mit Frau Bichler, Frau Sagstetter und Conny Thurnbauer frisches Obst und Gemüse zu lustigen „Obst- und Gemüsegesichtern“, die sie mit Genuss verzerrten. Zudem bot der Elternbeirat mit einer Vielzahl an Helfern ein reichhaltiges, gesundes Frühstücksbuffet, das sehr großen Anklang fand.
Auch Bewegung und Körperbewusstsein kamen nicht zu kurz: Beim Fitnesstag mit Bettina Baumgartner konnten die Kinder in einem abwechslungsreichen Zirkeltraining Kraft, Ausdauer und Koordination trainieren – stets mit viel Freude und einem Lächeln im Gesicht.
Abschluss mit Ruhe und innerer Balance
Einen ruhigen Ausklang fand die Nachhaltigkeitswoche beim Yogatag mit Andrea Dachs. Mit einer gefalteten Yogarose in einer großen Klangschale fesselte Frau Dachs anfangs die Aufmerksamkeit der Kinder. Die Schwingungen beim Anschlagen der Schale ließen die Rose aufblühen, was die Schulkinder mit Bewunderung beobachteten. Bei anschließenden Yogaübungen unter dem Motto „Herbst“ konnten sowohl Schüler als auch Lehrer innere Ruhe und Ausgeglichenheit erfahren.
Ein Fazit mit Strahlkraft
Die Woche der Nachhaltigkeit zeigte eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit mehr bedeutet als Umweltschutz – sie umfasst auch Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit und Verantwortung. Mit vielfältigen Aktionen, engagierten Lehrkräften, Eltern und Referenten wurde der Gedanke des „BalanceAktes“ für die Kinder auf lebendige Weise erlebbar gemacht.



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